Von Lienz geht es nach Brixen. An der italienischen Grenze auf ca. 1.200 m werden keine Impfpässe kontrolliert. Es sehe nicht einmal eine Polizist*in. Von wegen Pandemie. Das Überqueren der Grenze ist ein wenig emotional, da ich mir ehrlich nicht gedacht habe, meinen ambitionierten Reiseplan so umsetzen zu können. Waren die ersten 40 km mental... Continue Reading →
Tag 4 und 5: Am höchsten Punkt meiner Reise und am Jakobsweg
„Wer nach Jerusalem pilgert, begegnet Jesus, wer nach Rom pilgert begegnet dem Papst, wer jedoch den Jakobsweg geht, begegnet sich selbst“, heißt es in einem spanischen Sprichwort. Als ich auf meiner heutigen Strecke das Hinweisschild sehe, habe ich Tränen in den Augen. Er ist und bleibt mein Sehnsuchtsweg, auch wenn ich diesen schon zweimal absolviert... Continue Reading →
Tag 2 und 3: Beppo der Straßenkehrer und sein Geheimnis
Gestern gemessene 38 Grad, heute zumindest 34. Einfach zu heiß, um das Radfahren genießen zu können. Es mag aber auch daran liegen, dass ich es zu verkrampft angehe. Der Wechsel von der Arbeit in meine Reise war zu abrupt. Ich fahre meine Etappen als müsste ich meine Pflicht erfüllen. Während ich diese Zeilen schreibe zwitschern... Continue Reading →
1. Tag: Semmering – ein Blick zurück und einen nach vor…
In den letzten Tagen und Wochen war es nicht sicher, ob ich überhaupt auf Reisen gehen kann. Nun liege ich in meinem Hotelzimmer und bin erschöpft von meiner ersten Fahrt. 85 km und 900 Höhenmeter habe ich zurück gelegt und bin zufrieden. Die letzten 2 Wochen waren geprägt von der Beschäftigung mit meinen Zähnen. Die... Continue Reading →
Kein Ich und kein Gegner – Angekommen in meiner Reise
Bin auf meinem Weg zurück nach Hause. Liege bei offenem Fenster in meinem Hotelzimmer und lasse die kalte Luft ins Zimmer. Nach diesem extrem heißen Tag ein Segen. Ein Gewitter schenkt (mir) diesen wunderbaren Regenbogen. Die letzten Tage haben mich in meiner Reise endgültig ankommen lassen. "Kein Ich und kein Gegner". Ein Gefühl des Glücks.... Continue Reading →
Ein Lückenschluss und Angekommen am Bodensee
Ein spannende Erfahrung bringt die Schlussetappe meiner Fahrt nach Bregenz. Die Homepage von Garmin bricht zusammen, so dass ich keine Strecke programmieren kann und ich ohne Hilfe mein Ziel finden muss. Vielleicht sind des deshalb am Ende 112 km. Der Tag beginnt mit der Überquerung des Arlbergpasses mit 1.800 m. Vor allem auf der Vorarlberger... Continue Reading →
9. Tag: Es fehlen die Worte
Der letzte Tag vor Bregenz. Mache Pause in St. Anton am Arlberg, so dass ich heute nur 70 km fahre. Morgen werden es dafür über 100 km. Weiß noch nicht, wie es dann weitergeht. Möglichkeiten gibt es einige, möchte aber nicht den gleichen Weg zurück fahren und Deutschland reizt mich auf Grund von Corona kaum... Continue Reading →
8. Tag: Die Weisheit meiner Tochter Lia, das Goldene Dachl und der Jakobsweg
Sitze in Stams und erinnere mich an ein Gespräch, das ich mit meiner Tochter Lia letztes Jahr auf unserer Reise von Kopenhagen nach Mödling geführt habe. Wir müssen niemanden etwas beweisen und müssen selbst würdigen, was wir tun. Machen wir das nicht, werden wir immer um die Anerkennung der anderen betteln. Eine gemeinsame Weisheit, entstanden... Continue Reading →
7. Tag: Gedankenlos und frei
Über den Thurner Pass, er ist 1.274 m hoch, ist es heute nach Tirol gegangen. Er ist eigentlich kein schöner und auch kein schwieriger Pass, würde man diesen auf der Straße bewältigen wollen. Mein Navi führt mich aber abseits der stark befahrenen Straße über äußerst steile Nebenwege fast auf die Passhöhe. Die letzten Kilometer verweigere... Continue Reading →
6. Tag: Über den Wert eine Kirche zu besuchen und Dankbarkeit
"Radfahren kommt dem Flug der Vögel am nächsten" schreibt der amerikanische Naturforscher und Autor Louis J. Halle. Heute fliege ich meinem Ziel regelrecht entgegen als müsste ich für die Aussage von Halle den Beweis antreten . Trotz des extrem kalten Wetters, Regen und einigen Höhenmeter komme ich auf einen 21er Schnitt. Die Wassermassen sind gigantisch,... Continue Reading →