„Ich glaube, dass die Angst, die man hat, wenn man an einem Abgrund steht, in Wahrheit vielmehr eine Sehnsucht ist. Eine Sehnsucht, sich fallen zu lassen – oder die Arme auszubreiten und zu fliegen.“ Isabel Abedi Wenn man lernt – egal, was man gerade tut –, in der Tätigkeit selbst die Belohnung zu entdecken, dann... Continue Reading →
6. Tag: Regen, ein kaputtes Navi und innere Ruhe
Meine Reise endet wie sie begonnen hat im Regen. Das Navi schickt mich abseits der normalen Strecke (Kremser Bundesstraße) über das niederösterreichische Kremstal nach Krems. Es schüttet dermaßen, dass ich die schöne Landschaft nicht genießen kann. Schon nach kurzer Zeit bin völlig durchnässt. Nur kurz hört der Regen auf, am Donauradweg beginnt es wieder heftig... Continue Reading →
5. Tag: Über Ängste, das Überwinden von Hindernissen und das Erleben von Glück
Heute ging es 90 km und 1.200 hm über die grüne Grenze zurück nach Österreich. Die Strecke habe ich mir gestern spätabends noch programmiert. Auf dieser hat es sich wahrlich ausgezahlt, mein Rennrad mit einer Gravel Bike Bereifung zu fahren. Dazu später mehr. Der Nachteil von Krumau ist, dass die Stadt in einer Talsenke liegt... Continue Reading →
4. Tag: Das Annehmen des Unausweichlichen…
Und wieder zwingt mich Starkregen zu einer Pause. Geplant waren heute über 100 km mit 1200 hm. Es setzt sich die Vernunft in mir durch und ich entscheide einen weiteren Tag in Krumau zu bleiben. Der Regen endet erst am frühen Nachmittag und die Temperaturen sinken auf unter 10 Grad. Bin frustriert, denn mein eingeplanter... Continue Reading →
3. Tag: Glück kommt oft überraschend…
Ich muss gestehen, ich bin begeistert. Auch wenn’s heute sehr kalt (bin bei 10 Grad losgefahren, durchschnittlich hatte es 14 Grad) und windig war, hatte ich Wetterglück. Schon in der Früh hört der Regen auf und das Navi führt mich auf eine wirklich schönen Strecke in Richtung Zielort. Darf festhalten, dass ich schon lange nicht... Continue Reading →
2. Tag: Regen, ein Bruch der Radreise-Ethik und Stille
Heute ist der Regen so stark, dass ich kurz davor bin, meine Reise tatsächlich abzubrechen. Ich trotze jedoch den Umständen, organisiere mir eine Mitfahrgelegenheit von Krems aus und lande schließlich trocken, allerdings mit schlechtem Gewissen, in Harbach im Waldviertel. Ein innerer „Dämon“ erklärt mir beharrlich die Ethik der Radreisenden gebrochen zu haben. Schließlich muss ja... Continue Reading →
1. Tag: Regen und Erinnerungen die mir inneren Frieden schenken
Nach gut 90 km über Pressbaum, Riederberg, Tulln und dem Donauradweg völlig durchnässt in Krems angekommen. Nach dem Abendessen liege ich im Bett und denke über diese Reise nach. 5 Tage ist eine kurze Zeit, der Wetterbericht ist schlecht und ich überlege nicht weiter zu fahren. Macht so eine kurze Reise überhaupt Sinn? Kann ich... Continue Reading →
16. Tag: Eine Versöhnung, ein Sturz und ein Ankommen
Am Ende versöhne ich mich mit Apulien. Die Gegend hat sich verändert. Die Menge des Mülls wird weniger und verschwindet fast. Ich fahre zwischen Olivenbäumen und alten Steinmauern. Nur die extreme Hitze und das Bergauffahren verhindern das totale Glück. Am Ende hat es fast 40 Grad und ich bewältige 800 Höhenmeter. In Ruvo di Puglia... Continue Reading →
15. Tag: Das Gute sehen und es würdigen
Ein Tag voller Widersprüchen neigt sich dem Ende zu. Es ist der letzte Abend meiner Radreise. Morgen bin ich in Matera. Nicht mein ursprüngliche Ziel, aber es spürt sich richtig an, in der europäischen Kulturhauptstadt von 2019 meine Riese zu beenden. Wer weiß, vielleicht überkommt es mich ja doch und ich fahre die fehlenden 100... Continue Reading →
14. Tag: Die „Kehrseite“ des Radreisens und die Frage, wie wir leben wollen
Heftige Donnerschläge reißen mich aus meinem Erholungsschlaf. Ich liege in meinem Hotelzimmer in Foggia und es gewittert gewaltig. „Nur“ knapp 78 km lang war meine heutige Etappe, die ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h gefahren bin. Dementsprechend früh konnte ich mein heutiges Quartier beziehen. Froh bin ich, dem Gewitter entkommen zu sein. Foggia liegt... Continue Reading →