
Heute ging’s bei durchschnittlich 34 Grad auf den Semmering. Gott sei Dank musste ich die Fahrt nicht alleine machen. Die Hitze war extrem. Laut Radcomputer lag die heutige Maximal-Temperatur bei 43 Grad. Die insgesamt 1.000 hm waren so eine Qual, dass sich mein Kreislauf auch im Hotelzimmer nicht beruhigen konnte. Begleitet (ohne Gepäck) hat mich mein Freund Andreas, dem ich unendlich dankbar bin, dass er mit mir unterwegs war. Andreas ist mit dem Zug wieder nach Mödling gefahren. Morgen geht’s also alleine weiter.

Den Semmering hinauf habe ich mein Gepäck wahrlich verflucht, weil es das Rad doppelt so schwer macht. Meine Idee ein paar Alpenpässe mit 2.000 hm zu fahren, fühlen sich gerade ein wenig verrückt an, auch wenn mein aktueller Trainingszustand gar nicht so schlecht ist.


Was wird mich auf meiner Radreise erwarten? Ohne wirklich zur Ruhe zu kommen, bin ich sehr abrupt aufgebrochen und habe meinen Körper gleich einmal überfordert. Jetzt liege ich in meinem Hotelzimmer, höre Musik und genieße das Gewitter bei offenem Fenster und spüre so etwas wie einen inneren Frieden.
Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen. Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Ratlosigkeit. Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte. (Buddha)
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