Über

„Haben Sie eine Sehnsucht, die wie eine Wunde ist, gibt es eine Traurigkeit, die Sie blitzartig überfällt?“. Fünf lange Jahre musste ich jeden Tag am Weg zu meinem Büro diesen Satz auf einem Wandgemälde am Eingang des Bürogebäudes lesen. Als ich meinen Job wechselte, blieben die beiden Fragen in meiner Erinnerung. Sehnsucht schafft Leiden, sagt der Buddhismus. In mir bringt dieser Satz daher auch etwas intensiv ins Schwingen. Meine Sehnsucht ist es, mit dem Rad zu Reisen. Mit 40 Jahren bin ich zum ersten Mal losgefahren. Seitdem trage ich die Sehnsucht in mir, immer wieder aufzubrechen. Manchmal ist sie wie eine Wunde und eine Traurigkeit, die mich im Alltag überfällt. „Das Reisen führt uns zu uns zurück“, schreibt Albert Camus. Ich bin nun 49 und habe tausende Kilometer auf meinen Reisen zurückgelegt. Ein wirkliches Ziel habe ich dabei nie erreicht, als wäre ich nach wie vor auf dem Weg zu mir selbst. In diesem Blog schreibe ich über meine Reisen, Erfahrungen und Erlebnisse. Gerne teile ich meine Gedanken mit euch.

Die Überquerung des großen Santk Bernhards auf meiner Fahrt von London nach Rom

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