Ich erwache zeitig in der Früh durch Donner und starkem Regen. Es ist 6 Uhr. Ich stelle mich darauf ein, meine Reise für einen Tag wetterbedingt zu unterbrechen. Tue es schlussendlich nicht. Die heutige Etappe wird so zu einem Wettrennen gegen die rundherum tobenden Unwetter. Nach 50 km holt mich ein heftiges Gewitter ein. Ich... Continue Reading →
6. Tag: Extreme Hitze
Führt der erste Teil meiner heutigen 100 km Etappe durch kleine Ortschaften und landwirtschaftliche Gebiete, geht es den Rest (gut 70 km) immer geradeaus auf der starkbefahrenen SS 13. Die Hitze ist beißend und eine extreme körperliche und mentale Herausforderung. Der Schluss meiner Fahrt führt mich in das Anbaugebiet des Proseccos rund um Conegliano, wo... Continue Reading →
Pause: Udine und die Einsamkeit
Heute verbringe ich den Tag in Udine, nutze ihn zum Ausruhen und zur Planung meiner weiteren Reise. Am Vormittag schlendere ich durch die Altstadt, ihren Plätzen und engen Gassen. Udine ist eine Stadt voller Gegensätze. Als ich von hier 2018 meine Reise nach Apulien begann, bezog ich für eine Nacht eine Unterkunft direkt am Bahnhof.... Continue Reading →
5. Tag: Venzone und die Kraft des Zusammenhalts
Auf dem Alpen-Adria-Radweg geht es 75 km nach Udine. Ich bin froh, dass diese Etappe vergleichsweise kurz ist. Die Nacht war schrecklich, da das Bett zu klein war und sich das Zimmer über einer bis in die Nacht sehr gut frequentierten Pizzeria befand. Dementsprechend konnte ich keinen Schlaf finden und wirklich erschöpft war ich in... Continue Reading →
3. und 4. Tag: Wetter-Extreme und ein unverdientes Geschenk – in Italien angekommen
Hatte es gestern am Pechlauer Sattel noch 11 Grad, auf der Fahrt durchschnittlich 14 Grad, kletterte die Temperatur heute auf 36 Grad. Eine Herausforderung für Körper und Psyche. Stolz stehe ich an der österreichisch-italienischen Grenze. Ein erster Meilenstein auf meiner Reise. Das Foto schießt eine junge Mountainbike-Fahrerin aus Bayern, von der ich zuerst ein Foto... Continue Reading →
2. Tag: Im strömenden Regen auf den eigenen Spuren wandern
Im strömenden Regen geht es 110km nach Knittelfeld. Ich nehme die gleiche Strecke wie vor einem Jahr auf meiner Reise in die Toscana. Ab Mürzzuschlag regnet es mit kurzen Unterbrechungen durch. Völlig durchnässt und durchfroren bin ich dankbar für das Wetter. Es hilft mir mich zu fokussieren und ich erinnere mich an Orte an denen... Continue Reading →
1. Tag: Ins Ungewisse fahren
„Wer das Unbekannte entdecken möchte muss durch das Ungewisse hindurchgehen“. Das Zitat wird dem heiligen Johannes von Kreuz zugeschrieben. Jede Radreise ist für mich eine Fahrt ins Ungewisse. Werde ich es schaffen? Ist nicht alles viel zu viel für mich? Bin ich fit genug? Was ist mit Corona? Habe ich alles vor meinem Urlaub erledigen... Continue Reading →
Das Ende ist ein neuer Anfang…
Nun ist es tatsächlich geschafft. Nach 1.200 km, vielen Höhenmetern, Alpenpässen, Regen, Hitze, Tränen, Freude, unzähligen Gedanken, jede Menge Bücher die ich gelesen habe, spannenden Begegnungen und einer Fahrradpanne, habe ich mein Ziel in Anselmo, einen Ortsteil von Montespertoli in der Toskana erreicht. Dort hat mein Schwiegervater ein Agriturismo. Am Ende kreuze ich bei San... Continue Reading →
Tag 13: Eine Erfahrung die gemacht werden will…
„Nein das geht nicht, da können wir nichts machen!“ „Da ist was gebrochen, Ersatzteile haben wir nicht!“ „Wenn wir das aufmachen, wird’s noch schlechter!“ Nach zwei Radwerkstätten bzw. Radgeschäften bin ich schwer frustriert. Muss wohl akzeptieren, dass nichts zu machen ist und entscheide das Unausweichliche anzunehmen. Ich versuche noch zu erklären, dass möglicherweise bloß Dreck... Continue Reading →
Nachtrag: Ein Kreis, der sich niemals schließt…
2014 von Feldkirch - alleine - und 2015 von Lissabon aus - mit meiner damals 14jährigen Tochter Lia - bin ich den Jakobsweg gefahren. Seit dem quere ich diesen Pilgerweg auf jeder meiner Radreise. Diesmal in Kärnten, Tirol, Südtirol und nun in der Toskana. Der Jakobsweg verläuft in diesem Teil Italiens auf der Via Cassia... Continue Reading →