Heute zwar nur 78 km, aber dafür über 700 Höhenmeter gefahren. Für Lia eine wirkliche Herausforderung. Ich bewundere ihr Durchhaltevermögen, wobei wir beide schon ein wenig (mental) müde sind. Das ständige Bergauffahren und das Streckenprofil verstärken die Müdigkeit. Beim Abendessen erzählt Lia, dass sie Heimweh hat. Auch mir fehlt mein Zuhause. Wir erkennen, dass es... Continue Reading →
12. Tag: Eine Schule der Achtsamkeit und eine Stadt voller Geschichte
Nach unser gestrigen Pause sind wir heute 82 km nach Meiningen in Thüringen gefahren. Das Navi hat uns dabei in manch ungemütliche Situation gebracht und über äußerst unorthodoxe Wege geführt. An der Grenze von Hessen zu Thüringen bewahrt uns ein Waldarbeiter vor einem großen Fehler und einer Irrfahrt durch den ehemaligen Grenzwald. Für mich ist... Continue Reading →
11. Tag: Everyday Rebellion
Während draußen die Unwetter vorüberziehen, schauen wir uns den wunderbaren Film "Everyday Rebellion" an, eine berührende und mitreißende Hommage an die Kraft des friedlichen und gewaltfreien Widerstands und des Einsatzes für eine bessere Welt. Die mehrmals preisgekrönte Dokumentation zeigt Menschen die ihren Protest als Clowns verkleidet ausdrücken, Polizisten umarmen oder kiloweise Tennisbälle mit politischen Botschaften... Continue Reading →
10. Tag: Grenzzäune, wieder am Jakobsweg und eine Heldin
Heute überqueren wir den ehemaligen Todesstreifen an der Grenze von Hessen und Thüringen. Die Innerdeutsche Grenze wurde von der DDR durch einen doppelten Stacheldrahtzaun, Selbstschussanlagen und Landminen gesichert. Die Grenzsoldaten hatten darüber hinaus Schießbefehl, damit ja kein Ost-Flüchtling den Westen erreichen konnte. Ich kann mich noch erinnern, als der Eiseren Vorhang fiel. Es war ein... Continue Reading →
9 Tag: Was wir von Momo lernen können
Ein gewaltiger Temperatureinsturz, 12 Grad weniger als am Vortag, noch extremere Winde und Unwetter prägen die ersten 30 km von Hannover nach Northeim. Erst nach einer Pause beruhigt sich das Wetter und wir finden unseren Rhythmus. Die Landschaft verändert sich. Endlich lassen wir das Flachland hinter uns und fahren durch wunderschöne Hügellandschaften. Lia zeigt nach... Continue Reading →
8. Tag: In der Werkstatt und ein familiäres Wiedersehen
Klack, klack, klack....mein Rad treibt mich seit gestern in den Wahnsinn. Irgendetwas stimmt nicht. Das Off-Road Fahren hinterlässt seine Spuren. Ich lass das Rad durchchecken. Der Mechaniker meint, dass ich mit viel Zärtlichkeit für mein Rad, gut nach Hause kommen werde. Ich beschließe ihm zu vertrauen. Was bleibt mir anderes übrig...😉! Heute fahren wir nur... Continue Reading →
7. Tag: Über unsere Grenzen, die schottische und walisische Unabhängigkeit und eine Belohung
Wir sind nach einer sehr anstrengenden Fahrt in Celle angekommen. Die Stadt gilt als südliches Tor zur Lüneburger Heide und ist vor allem für die unzähligen Fachwerkhäuser in der Altstadt bekannt. Auf der Fahrt von Lüneburg nach Celle durchqueren wir den Naturpark Südheide, eines der größten Waldgebiete Deutschland. Auch heute quält uns der extreme Gegenwind.... Continue Reading →
6. Tag: Über Willkommenskultur und das Scheitern
Am Lübeck-Elbe-Kanal entlang verläuft die alte Salzstraße die wir heute erfolgreich hinter uns gebracht haben. Auf diesen Weg gelang früher das Lüneburger Salz über Lübeck in den ganzen Ostseeraum, wo es Grundlage für den Heringshandel war. Die Fahrt ist mental anstrengend, der teils extreme Gegenwind bremst uns massiv. Eine Jausenstation oder Geschäft ist nicht zu... Continue Reading →
5. Tag: Was gefällt Dir an Deinem Alltag?
Die Reise ist bis jetzt ganz anders als erwartet. Sie wird immer mehr zu einer ganz speziellen Pilgerfahrt. Ein Zufall, oder genau das Richtige zum absolut notwendigen Zeitpunkt. Wir gehen in die Kirche St. Jacobi, im Mittelalter eine bedeutende Pilgerkirche. Wir befinden uns an der Kreuzung des norddeutschen, baltischen und skandinavischen Jakobsweges. Neben dem Altarraum... Continue Reading →
4. Tag: If you want your dream to be…
"If you want your dream to be, take your time, go slowly". Das Lied von Donovan, geschrieben für den Film "Brother Sun, Sister Moon", beschreibt das Geschenk des Tages. Ich singe es immer wieder laut während der Fahrt. Es ist mein Mantra. Unabhängig voneinander, erkennen wir eine große Weisheit, die wir beim Abendessen teilen. Wir... Continue Reading →