Heute hat es den ganzen Tag geregnet. Ich verbringe den Tag mit Lesen und Musik hören. Habe dabei diesen wunderbaren Satz der Autorin Klara Charlotte Zeitz in einem Essay gelesen: "Ich habe gelernt (....) Dass es oft Mut braucht, um glücklich zu sein. (...) Dass in der Entspannung das Fühlen kommt. Dass wir lernen müssen,... Continue Reading →
5. Tag: Über „die Trotzmacht des Geistes“
Nach 83 km bin ich in Altenmarkt im Pongau gelandet. Es war ein Wettrennen gegen den angesagten Regen, das ich fast, aber leider nur fast, gewonnen habe. Immer wieder holen mich Regenschauer ein, leicht durchnässt erreiche mein Quartier. Trotz Regen, kann ich die Fahrt (fast) genießen. Ich gehe es gemütlich an, auch weil ich wegen... Continue Reading →
4. Tag: Die innere Stimme finden
Über den Schoberpass geht’s nach Liezen. Ich übernachte im selben Hotel wie vor 7 Jahren, bei meiner allerersten Radreise. Die Wirtsleute haben mich noch in ihrer Kartei. Irgendwie schließt sich ein Kreis. In Trieben "verliere" ich meine Kamera in einer Bäckerei. Der Mann der Besitzerin bringt sie mir nach. Die Hilfsbereitschaft rührt mich. Mit dem... Continue Reading →
3. Tag: Wer Angst hat vom Weg abzukommen….
Geplant war heute Wolfsberg über die Pack, es wurde eine gemütliche Fahrt von 75 km nach Leoben. „Wer Angst hat vom Weg abzukommen, bleibt auf der Strecke“ besagt ein Sprichwort. Um nicht auf der Strecke zu bleiben und auf meinen Bauch zu hören, disponiere ich um. Nicht Kärnten, sondern die Obersteiermark und von dort über... Continue Reading →
2. Tag: Eine Qual und ein Wiedersehen
Bin nach 95 km und weiteren 1000 Höhenmetern in Graz gelandet. Das steirische Hügelland ist für einen Radreisenden eine einzige Qual. Bergauf, bergab und wieder bergauf. Die wunderbare Landschaft ist bei 33 Grad kaum zu genießen. Versuche meinen Rhythmus zu finden, was mir angesichts der Hitze und Anstrengung nicht gelingt. Entspannung geht anders. Bin ich... Continue Reading →
1 Tag: Über das Ungewisse
Ich sitze auf 1.200 Meter an der Grenze zur Steiermark und genieße den Ausblick. Für den heutigen Tag bin ich fertig. 90 km und über 1.000 Höhenmeter zurückgelegt, die letzten Meter so steil, dass ich mein Rad schieben musste. Ein Anfängerfehler, denn ich hatte nicht gecheckt, dass mein Hotel auf einem Gipfel steht, als hätte... Continue Reading →
Alles wirkliche Leben ist Begegnung
Eine Woche lang nichts geschrieben. Irgendwie fehlte die Inspiration und Motivation. Die letzten Tage waren hart. Aufstehen um 7 Uhr, ab 8 Uhr die ersten Telefonate, Videokonferenzen, Gespräche mit der Bank, AMS, Lohnverrechnung und Mitarbeiter*innen. Regelmäßig erst um 20 Uhr herum den Computer abgedreht. In den letzten Tagen schmerzlich erfahren, dass mir tatsächliche Begegnungen mit... Continue Reading →
Die Hoffnung auf Auferstehung
Es ist still, nur die Vögel sind zu hören. Nur selten fährt ein Auto. Die Sonne scheint und der Wind ist kälter als gestern. In der Früh bin ich durch den Garten gegangen. Die wilden Bienen sind bereits aktiv und die kahlen Bäume bekommen ihre ersten Blüten. Das Leben regt sich. "Der Frühling ist eine... Continue Reading →
Eine humane Revolution
Gestern Pause beim Schreiben gemacht. Auch wenn ich von 8 bis 17 Uhr, mit kleinen Pausen dazwischen, im Home-Office gearbeitet habe, konnte ich mich nicht motivieren. Ich erlebe derzeit meine/unsere Situation als sehr unwirklich. Ich bin froh Verantwortung für meine Mitarbeiter*innen zu haben, durch diese halte ich mich zurzeit emotional über Wasser. Sie schafft mich... Continue Reading →
Wunder geschehen
"Wunder verbergen sich in den einfachen DingenSind gegenwärtig, alltäglich und scheinen schlicht und still" (Matze Rossi) Trotz eisigem Wind war ich gestern Radfahren. Habe mir diese kurze Auszeit gegönnt und wurde beschenkt. Durfte zwei Feldhasen beim Spielen beobachten. Ein wunderbares Bild. Wunder, so klein sie auch sein mögen, geschehen jeden Tag. Wer sie sehen kann,... Continue Reading →