13. Tag: Die zweitlängste Etappe meiner Reise

Mit über 110km endet die zweitlängste Etappe meiner Reise in Campomarino in der Nähe der Stadt Termoli, die bekannt ist für das Castello Svevo. Es ist eine von Friedrich II. erbaute Turmburg und kann vom städtischen Strand aus bewundert werden. Ich befinde mich nun in der Region Molise, der zweitkleinsten Region Italiens. In Molise leben... Continue Reading →

Zwangspause – Tanzen im Sommerregen

Der Blick von Chieti aus auf die Abruzzen. Nach einem schlechten Essen am Abend erleide ich einen Brechdurchfall. Bin zu schwach um loszufahren, so dass ich meine Reise erneut unterbreche und in Chieti bleibe. Statt weitere 100km zu fahren, liege ich in meinem Bett, lass mich fallen und weine alle Tränen, die schon lange geweint... Continue Reading →

12. Tag: Von ICH-Idealen und einer Befreiung

Heute ging es „nur“ 84km in die Universitätsstadt Chieti, die 15km von der Küste entfernt ist. Der historische Stadtkern liegt auf einem Hügel/ kleinen Berg. In der Stadt gab es 1940 nach Kriegseintritt des faschistischen Italiens für eine kurze Zeit ein Internierungslager für Jüd*innen und Ausländer*innen. Um die Stadt zu erreichen, führt mich meine Navi... Continue Reading →

Über Echos, die in der Stille zu hören sind

Ancona gehört zu den größten Fährhafen im gesamten Mittelmeerraum. Täglich laufen von hier Fähren nach Griechenland, Kroatien, Albanien und in die Türkei aus. Auch wird Ancona von Größen Frachtschiffen und Kreuzfahrtschiffen angefahren. Dementsprechend viele Tourist*innen finden sich in der Stadt. Besonders die Hafenarbeiter fallen auf. Zu einem großen Teil sind es Afrikaner und Inder. Ancona... Continue Reading →

10. Tag: Still werden

Nach 98 km komme ich in Ancona an. Ich werde dort einen Tag Pause machen. In der Früh bin ich mental und körperlich (fast) am Ende. Rimini überfordert mich. Die engen Häuserschluchten, der Lärm und die vielen Tourist*innen sind zu viel für mich. Nach einem extrem schlechten Frühstück kommt mir alles im wahrsten Sinne des... Continue Reading →

9. Tag: Das Meer….

Nach 857,5km erreiche endlich das Meer. Ein weiterer Meilenstein meiner Reise. Ich lande mitten im touristischen Rimini. Ein bisschen Horror und absolut nichts für mich, aber das Zimmer ist ruhig und günstig. Da ich heute schon um 14 Uhr 30 mein Tagwerk erledigt habe, nütze ich die Zeit auszuruhen. Die nächsten Tage geht es weiter... Continue Reading →

Eine (un)freiwillige Pause und zwei Fragen

Angesichts des gestriges Schreckens lege ich heute eine (un)freiwillige Pause ein. Der Himmel bis weit in den Süden ist dunkelschwarz. Aus der Ferne ist Donner zu hören und zahlreiche Blitze zu beobachten. Kurz bevor ich meine heutige 114km Etappe starten möchte beginnt es heftig zu schütten. Ich entscheide nicht loszufahren. Ich verbringe den heutigen Tag... Continue Reading →

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