
In der Nacht wache ich auf, mein Hand schmerzt. Sie wirkt wie aufgeblasen und glüht. Ich nehme die Uhr runter, der Schmerz lässt ein wenig nach. Ich schlafe wieder ein.
In der Früh sehe ich, dass die kleine Wespe ein „ordentliches“ Werk vollbracht hat. Kann meine Finger nicht wirklich abbiegen. Meine Etappe startet daher heute in der Apotheke mit dem (empfohlenen) Kauf einer antibiotischen Salbe, die mir die nette Apothekerin sachkundig auf meine aufgeblasenen Hand aufträgt.

Meine ganzen Gedanken kreisen um meine Hand und dem Versuch schmerzfrei das Rad zu lenken. Versuche trotzdem die Schönheiten der Umgebung wahrzunehmen und zu fotografieren.

In Parma gebe ich auch das auf und versuche einfach nur unfallfrei durch den extremen Verkehr zu kommen. So lande ich dann doch sicher in Reggio Emilia. Würde gerne eine Pause einlegen, um meine Hand zu schonen in der Hoffnung, dass sie abschwillt, das Quartier ist jedoch bereits morgen wieder vergeben. Also wird’s morgen in einer kurzen Etappe nach Bologna gehen, wo ich, kurz vor dem Ziel, zwei Tage bleiben werde.
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