Bin auf meinem Weg zurück nach Hause. Liege bei offenem Fenster in meinem Hotelzimmer und lasse die kalte Luft ins Zimmer. Nach diesem extrem heißen Tag ein Segen. Ein Gewitter schenkt (mir) diesen wunderbaren Regenbogen.

Die letzten Tage haben mich in meiner Reise endgültig ankommen lassen. „Kein Ich und kein Gegner“. Ein Gefühl des Glücks. Bin von Bregenz mit dem Zug nach Innsbruck gefahren und von dort Richtung Mödling gestartet. Habe mich schon lange nicht so frei gefühlt. Es macht Spaß und für meine Anstrengungen werde ich mit den schönsten Landschaften belohnt.

„Wenn ein Hindernis den Weg verstellt, wird das Hindernis zum Weg“, lese ich und lerne am Exempel. Verfahre mich auf den Weg nach Salzburg (über Deutschland) und lande auf der deutschen Alpenstraße. Ein mörderischer Anstieg in der ärgsten Hitze, aber eine wunderbare Aussicht am Ende. Alles wird Weg und schenkt ein Gefühl der Möglichkeit und Stärke auch wenn ich im ersten Moment mein Navi verfluche.

Bin nun ca. 1.200 km gefahren. Noch 3 Etappen, dann bin ich wieder zu Hause. Dort warten einige Herausforderungen auf mich. Die größte wird sein, mein Glück und innere Freiheit zu bewahren. Dazu wird es viel Mut und (Selbst)Verantwortung brauchen…
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