Nach 83 km bin ich in Altenmarkt im Pongau gelandet. Es war ein Wettrennen gegen den angesagten Regen, das ich fast, aber leider nur fast, gewonnen habe. Immer wieder holen mich Regenschauer ein, leicht durchnässt erreiche mein Quartier. Trotz Regen, kann ich die Fahrt (fast) genießen. Ich gehe es gemütlich an, auch weil ich wegen des Regens keine Monster-Tour geplant habe.

Auf meiner Fahrt denke ich über meine Ängste und Zweifel nach. Ist es „gut“ über diese so offen zu schreiben? Für Viktor Frankl ist es der „Mut zu sich selbst“, der den Menschen seine Angst überwinden lässt. Er spricht von der „Trotzmacht des Geistes“, die uns die Kraft gibt, unsere Ängste zu „besiegen„. Über meine Ängste und Zweifel zu schreiben, ist dieser Mut, zu mir selbst zu stehen. Es ist wie Jim Morrison schreibt: „Setzt dich deiner tiefsten Angst aus. Danach hat die Angst keine Macht mehr über dich und die Angst vor Freiheit schrumpft und verschwindet. Du bist frei“.
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