Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Eine Woche lang nichts geschrieben. Irgendwie fehlte die Inspiration und Motivation. Die letzten Tage waren hart. Aufstehen um 7 Uhr, ab 8 Uhr die ersten Telefonate, Videokonferenzen, Gespräche mit der Bank, AMS, Lohnverrechnung und Mitarbeiter*innen. Regelmäßig erst um 20 Uhr herum den Computer abgedreht.

In den letzten Tagen schmerzlich erfahren, dass mir tatsächliche Begegnungen mit Menschen sehr fehlen. Es gibt viele Freund*innen die mir einfach extrem abgehen. Ihr Lächeln, Zuspruch, Rat und ihre Sorgen, Konflikte, gemeinsame Gespräche, ein Kaffee oder ein Glas Wein bei einem guten Essen machen (auch) mein Leben aus. Beziehungen geben Sinn.

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“

Der Satz von Martin Buber ist der Leitsatz meins Lebens, eine tiefe Wahrheit, die diese Krise mehr als untermauert. Heute bin ich schon früh mit dem Rad aufgebrochen. Wollte den Menschen entgehen, niemanden gefährden. Habe dabei die Überzeugung gewonnen, die Karwoche hoffnungsfroh zu begehen. Die Krise wird möglicherweise noch lange dauern, aber sie wird irgendwann enden. Ich freue mich jetzt schon auf all die Begegnungen, die mir jetzt so irrsinnig fehlen. Es ist ein tröstlicher Gedanke gute Freund*innen dann zu umarmen.

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