Heute Pause in Straubing, im Mittelalter Hauptstadt einer der Teilherzogtümer Bayerns. Bekannt ist die Stadt für die tragische Liebesgeschichte des wittelbachischen Erben Albrecht mit der Baderstochter Agnes Bernauer. Sein Vater Herzog Ernst lässt Agnes aus Angst um die Erbfolge 1435 verhaften und in der Donau ertränken.

In der Gasse zur Karmelitenkirche erinnern Fahnen an das Drama. In der Kirche werden übrigens noch immer, zumindest einmal im Jahr, Messen für Albrecht und Agnes gelesen.

Im Kaffeehaus plaudern Lia und ich über das, was uns zu Hause erwartet. Wir beiden fürchten ein wenig den Stress in der Schule und Arbeit, der unweigerlich auf uns zukommen wird. Wir stellen uns vor, dass unser Stress eine Welle ist auf der wir reiten. Wir wollen es nicht zu lassen, dass es umgekehrt ist. Die Welle soll uns nicht schlucken. Wir erinnern uns aber auch an die Weisheit von Beppo den Straßenkehrer. Schritt für Schritt, Atemzug zu Atemzug, dann ist keine Straße zu lang. Eine Erkenntnis, die uns beim Radfahren sehr geholfen hat. Nun freuen wir uns auf die letzten Etappen.
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