16. Tag: Von der Ostsee an die Donau…

Wir sind an der Donau. Was für ein Meilenstein unserer Reise. Von der Ostsee an die Donau. Klingt gut, ist gut. Wir „feiern“ unsere Ankunft mit einem gemeinsamen Foto. Wir sind stolz.

Wir plaudern darüber, dass es nicht darauf ankommt, ob uns andere für diese Leistung würdigen. Es geht vielmehr darum, dass wir uns dafür selbst anerkennen müssen. Tun wir es nicht, werden wir immer von der Anerkennung der Anderen abhängig sein und nie aus uns selbst glücklich werden. Wir würden unser Leben bloß inszenieren, um vor den Anderen gut dazustehen. Es wäre ein „falsches“ Leben. Es ist wie ein Teufelskreis, denn ohne der eigenen Anerkennung können wir letztendlich auch nicht die Würdigung der Anderen annehmen. Ein Kreislauf ins Unglück.

40 km vor dem Ziel beginnt es zu regnen. Wir schwimmen in unseren Schuhen, alles ist nass und dreckig. Gut, dass wir nun in Straubing einen Tag Pause machen, auch wenn es uns schwer fällt. Wir wollen weiter, doch es ist gut noch einmal innezuhalten, auch wenn es nicht mehr weit ist und wir bereits einen so langen Weg zurück gelegt haben.

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