Heute zwar nur 78 km, aber dafür über 700 Höhenmeter gefahren. Für Lia eine wirkliche Herausforderung. Ich bewundere ihr Durchhaltevermögen, wobei wir beide schon ein wenig (mental) müde sind.

Das ständige Bergauffahren und das Streckenprofil verstärken die Müdigkeit. Beim Abendessen erzählt Lia, dass sie Heimweh hat. Auch mir fehlt mein Zuhause. Wir erkennen, dass es gar nicht so einfach ist, nach Hause zu fahren. Leichter wäre es, irgendein Ziel zu haben, weit weg von zu Hause.

Wir bemerken aber auch, dass wir bis dato keine Zwischenbilanz unserer Reise gezogen haben. Wir sind bereits 859 km gefahren und haben so mehr als die Hälfte der Strecke hinter uns. Uns geht es nach wie vor gut miteinander. Eigentlich sehr cool und bemerkenswert. Das motiviert uns dann doch und wir freuen uns, dem Ankommen immer Näher zu kommen,
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