Kopenhagen ist einerseits eine äußerst spannende Stadt, andererseits gerade im Sommer völlig überlaufen. Wir bemerken, dass wir keine optimalen Städtereisende sind. Wir lieben eher die kleinen Gassen und die Stille, die jedoch nur schwer zu finden sind. Ein wenig Ruhe und Gemütlichkeit finden wir in Christianshavn. Dort lernen wir eine junge Deutsche kennen. Sie arbeitet als Kellnerin, befindet sich eigentlich auf Weltreise, muss aber Geld für ihre Reise verdienen. Gekommen ist sie von Neuseeland und will noch nicht nach Hause. Sie strahlt vor Glück.

Lia und ich harmonieren, bin allerdings gespannt, ob das so bleibt. Auch wenn wir uns auf den eigentlichen Start unserer Reise freuen, ist es für uns ein Aufbrechen ins Ungewisse. Uns ist bewusst, dass wir durch das Ungewisse hindurch müssen, um das Unbekannte entdecken zu können. Dieses Unbekannte wird unsere Beziehung zueinander sein, aber auch all die Erlebnisse, die auf uns warten. Gut, dass es morgen endlich losgeht.

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